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Schlösser, Toskana
Die Szenerie von Casentino ist wie im Mittelalter. Viele wichtige Schlösser liegen in beherrschender Position, umrundet von kleinen Orten mit engen Strassen, Säulengängen, Palästen, Festungen mit dicken Mauern und kleinen Fenstern. Die Schlösser wurden auf Höhen von 500 - 600 Meter erbaut, so das um alle Bauten kleine Wälder sind, Felder, Wiesen, Flüsse. Allerdings sind sie nicht zu weit von Handelszentren entfernt. Das Schloss war das Zentrum von Macht und Kontrolle der Feudalherren. Die berühmtesten Landesbesitzer waren die Grafen Guidi. Das Porciano Schloss ( www.castellitoscani.com/utalian/porciano.htm ) ist ein bemerkenswertes Beispiel für ein Turmschloss. Von der Stadt aus kann man ein wunderschönes Panorama bewundern. Im Inneren befinden sich archäologische Funde und man kann sich Werkzeuge der ländlichen Kultur anschauen. Das Schloss ist Privateigentum. Besuche nach Reservierung, Tel. 0575/583533 Der Palagio Florentine war bis 1400 der Wohnsitz des Conti Guidi, wurde 1440 aber komplett zerstört. Zu Beginn des Jahres 1900 wurde es von Carlo Beni wieder aufgebaut. Im Moment ist es Eigentum der Stadtverwaltung und dient für Versammlungen und Ausstellungen. In den oberen Räumen ist das Museum der modernen Kunst. Dort kann man Werke von Pietro Annigoni, Remo Brindisi, Pietro Cascella, Giovanni Colaccicchi, Primo Conti, Leonardo Cremonini, Antony de Witt, Salvatore Fiume, Bruno Innocenti, Mino Maccari, Marino Marini, Quinto Martini, Pietro Parigi, Gìo Pomodoro, Ottone Rosai, Bruno Saetti, Sergio Statizi und Emilio Vedova betrachten. Tel. 00575/583388 - www.museionline.it Im Inneren des Palagio befindet sich das Museum Carlo Beni, Tel. 0575/504596 - www.mueionline.it Das Romena Schloss befindet sich in einer schönen Position. Dort lebte Dante für eine kurze Zeit seines Lebens, wo er auch die Inspiration für sein Hauptwerk erhielt. Von der Festung um das Schloss sind nur noch wenige Teile erhalten, so zum Beispiel der Hauptturm. Info: 0575/581353 - 0575/58633 Das antike Schloss von Leone, welches Friedrich Barbarossa 1191 dem Conti Guidi gab, wurde im XII Jahrhundert erbaut. Heute ist immer noch der Turm mit den antiken Glocken erhalten. Die Kapelle des Schlosses, die S. Agata Kirche, ist nicht zu weit entfernt. Am Architraven der Eingangstür ist eine Inschrift, welche das Jahr 1300 datiert. Das Schloss von San Niccolò (XI Jahrhundert), mit dem Glockenturm, liegt über Strada in Casentino. Ursprünglich war es Besitz des Conti Guidi. Von 1400 - 1700 war es Eigentum von Podestà und wurde dann ein privates Haus. Wir empfehlen, für diejenigen die es besuchen möchten, zu Fuß zu gehen, die alten Strassen entlang. Im Glockenturm war eine Glocke, welche sich heute im Rathaus von Strada in Casentino befindet. Öffnungszeiten: Samstags und Sonntags - Info 0575/572961 Das Schloss von Poppi war Eigentum des Grafen Guidi. Es wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist zu unserer Zeit noch sehr gut erhalten, außer einigen Umstrukturierungen des vergangenen Jahrhunderts. Durch seine beherrschende Position ist es beinahe von überall sichtbar mit seinen Türmen, der quadratischen Struktur, den beherrschenden Zinnen und umgebenden Wassergraben. Dort hat auch die "Bibliothek Rilliana" mit seinen unschätzbaren kulturellen Vermögen, bestehend aus 70.000 Bänden, 600 Incunaboli und 80 Manuskripten. Die Fresken der Kapelle stellen einige Episoden des Evangelium dar. Öffnungszeiten: 9.30 - 12.30 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr Informationen: 0575 - 529964 Öffnungszeiten der Bibliothek im Winter: 9.30 - 12.30 Uhr und 14.30 - 17.30 Uhr im Sommer: 9.30 - 12.30 Uhr und 16.00 - 19.30 Uhr Informationen: 0575 - 529964 Das Schloss von Serravalle ist ein einzigartiges casentinisches Schloss dessen Gründungsurkunde das Jahr 1188 zeigt. Heute kann man die beeindruckenden viereckigen Türme bewundern. Es ist eine der wichtigsten Beweise der Befestigungsarchitektur von Casentino, welches den felsigen Kap des Tals von Archianoi beherrscht Das Schloss von Fronzola, von welchen man Unterlagen aus dem Jahre 1027 fand, war eines der größten und wichtigsten von Casentino. Auch wenn von dem Schloss nur eine Ruine übrig blieb und man nur mit einigen Schwierigkeiten hingelangt ist kann man das wunderschöne Panorama bewundern kann. Das Panorama reicht von M. Falterona bis Pratomagno und von Verna bis hin nach Rassina. Die Türme Tarlati und die Tür des Fabbri, welche aus Teilen des Achterdecks gemacht sind, sind heute einmalige Zeugnisse des Schlosses von Bibbiena, welches im 11. Jahrhundert Dominio von Vescovi und Conti von Arezzo gehörte. (keine Besichtigung im Inneren) Das Schloss von Gressa beherrscht das ganze ebene Gelände von Bibbiena und wurde gut befestigt. Es ist ausgestattet mit zwei umgebenden Mauern. Die Vescovi von Arezzo, welche bis zum Ende des 11. Jahrhunderts die Eigentümer waren, hatten hier ihren Sommersitz. Heute kann man Teile der umgebenden Mauer und die Türme besichtigen. An der Tür am Eingang des Schlosses genießt man eine wunderschöne Aussicht über die Ebene bis Pratomagno, was sich am Horizont ausbreitet. Das Schloss Chitignano oder Schloss Ubertini ist eine der hohen antiken Weisen und bevorzugter Wohnort von Vescove von Arezzo, welcher hier seinen Sommersitz hatte. Bis heute blieb die Wachtruppe, das Gefängnis, das Urteilszimmer, die Waffenkammer und das Achterdeck erhalten. Buchung unter der Telefonnummer 0575/596705 oder 0575/291492 Das Schloss von Castel Focognano wurde 1022 wie "Castrum", als Eigentum des Klosters von Santa Flora und von Lucilla von Arezzo zitiert, für das vorübergehen der Familien von Ubertini und Tarlati in abwechslungsreichen Zeiten und im darauffolgenden durch die Republik von Florenz. Von dem Schloss blieben 2 siebeneckige, 11 Meter hohe Türme mit Schießscharten übrig. Das Schloss der Kirche von Verna (Castello di Chiusi della Verna) oder Schloss von Conte Orlando, welches mit seiner Größe das Land dominiert, besteht heute nur noch aus Teilen der beeindruckenden Mauer. Die Geschichte dieser Festung reicht zurück bis zu den Zeiten von Carlo Magno, welcher 802 dieses Schloss seinem Diener schenkte, welcher von den Conti Cattani abstammte. Es war der Cone Orlando von Cattani welcher dem Heiligen Francesco das Gebiet auf dem das Heiligtum von Verna steht schenkte. |
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